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Archiv :: Im Parlament :: 10.06.2010 :: Brüssel
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Warum nicht gleich? Endlich stimmt Deutschland für einen gemeinsamen Armutsindikator in der EU
Ein Mann liegt auf einer Bank im Park und schläft. 
Fotografiert von Christoph Aron. Quelle: www.pixelio.de
Die Arbeits- und Sozialminister der EU-Länder einigten sich in ihrer gestrigen Sitzung zum Strategiepapier „Europa 2020“ auf drei Indikatoren, die zur Definition von Armut herangezogen werden sollen: Die Langzeitarbeitslosigkeit, ein Einkommen von weniger als 60% des nationalen Durchschnitteinkommens und ein Mangel an bestimmten materiellen Ressourcen. Endlich hatte auch die Bundesregierung eingelenkt, nachdem sie in den letzten Monaten das Armutsreduktionsziel für die EU blockiert hat.
Hintergrund

Mit diesen Kriterien steigt die Zahl der Menschen, die in der EU in Armut leben, auf 120 Mio. Die Einigung der Minister ist eine wichtige Vorbereitung für den anstehenden EU-Gipfel, der über das Strategiepapier „Europa 2020“ abstimmen wird.

 

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