Schwedische Abgeordnete besuchen bedrohte Dörfer in der Lausitz und Beeskow
Auf Einladung der Grünen Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter besuchen Abgeordnete des schwedischen Reichstages am Dienstag, den 22.Februar 2011 Ortschaften und Gebiete in Brandenburg, die vom Braunkohleabbau und den CCS-Einlagerungsplänen des Konzerns Vattenfall betroffen sind.
In Schweden ist wenig über die massiven Auswirkungen der Energiegewinnung aus Braunkohle auf die Menschen und Umwelt in der Lausitz bekannt. Die Grünen Abgeordneten sind die einzigen schwedischen Parlamentarier, die sich auch für die Kehrseite der ökonomischen Aktivitäten des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall interessieren. Auf ihrer Reise in die Lausitz wollen sie sich ein Bild über die Situation der vom Braunkohletagebau bedrohten Dörfer und von der von CCS-Verpressungen betroffenen Region der Mark machen. Sie werden Gespräche mit dem Bürgermeister von Schenkendöbern, Herrn Peter Jeschke und dem Bürgermeister von Beeskow, Herrn Frank Steffen führen.
Mitglieder des Schwedischen Reichstages, dem nationalen Parlament des Landes, sitzen im Aufsichtsrat des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall.
Mitglieder der Delegation sind:
Lise Nordin, Mitglied des Schwedischen Parlaments (im Unternehmensausschuss) und Energiepolitische Sprecherin der Schwedischen Grünen; Åsa Romson, Mitglied des Schwedischen Parlaments (im Umweltausschuss) und Umweltpolitischer Sprecher der Schwedischen Grünen; Gunnar Lind, Referent im Schwedischen Parlament.
Möglichkeiten für Interviews und Fotos mit der Delegation gibt es an folgenden Orten:
11.00 Uhr Cottbus vor dem Firmensitz von Vattenfall
(Vom-Stein-Straße 39)
12.00 Uhr Grießen, Aussichtspunkt Tagebaukante (Fotomöglichkeit)
13.00 Uhr Schenkendöbern, vor dem Gemeindeamt, (Gemeindeallee 45)
16.00 Uhr Beeskow, vor dem Rathaus
(Berliner Str. 30)
Sie helfen uns, für Interviews und Fotos Zeit einzuplanen, wenn Sie uns vorher Ihre Teilnahme bekannt geben, an info@elisabeth-schroedter.de.
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