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Suche nach: EU-Haushalt, 21 Ergebnisse

Vor Ort :: 04.12.2012 :: Potsdam
   
Matthias Platzeck sollte mit beiden Beinen in der Realität stehen und nicht den Traumtänzer spielen
Ministerpräsident Matthias Platzeck hält eine Rede.
Quelle: Holger Noß CC-BY-SA / wikimedia.org
Wer zusammen mit den anderen Bundesländern Kanzlerin Merkel beauftragt, den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU um 100 Mrd. Euro zu kürzen, kann danach nicht Maximalforderungen stellen. Dabei ist die Situation in Brandenburg im Vergleich zu den Krisenländern relativ gut. Einem Scheitern der Verhandlungen im Frühjahr kann Platzeck vorbeugen, wenn er dafür sorgt, dass der Bundesrat den Kürzungsbeschluss revidiert und Merkel den Auftrag gibt, einem größeren Gesamtvolumen des EU-Haushalts zuzustimmen.
Im Parlament :: 23.11.2012 :: Brüssel
   
Geschacher ohne Ergebnis: Beim Brüsseler Gipfel bestimmte Stärke den Ton, nicht die Solidarität
Der Gipfel zum Mehrjährigen Haushalt der EU (MFR 2014-2020) ist ohne Ergebnis beendet worden. Die Einigung wurde vertagt. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem Auftrag an den Ratspräsidenten van Rompuy, der aus den vielen Wünschen der einzelnen Mitgliedstaaten in einen neuen Kompromiss formen soll. Zu Beginn des neuen Jahres will man zu einem nächsten Sondergipfel zusammen kommen. Der reguläre Gipfel im Dezember soll nicht für eine Einigung genutzt werden, ein Verlust von wertvoller Zeit.
Im Parlament :: 24.10.2012 :: Strasbourg
   
Essensverteilung ohne strukturelle Hilfe und soziale Inklusion ist kein Ausweg aus der Armut
Kisten mit Nahrungsmitteln werden von zwei Männern in ein Transportfahrzeug geladen.
Quelle: Bundesverband Deutsche Tafel e.V.
Heute hat der Sozialkommissar Andor eine neue Verordnung für einen Hilfsfonds für die am stärksten von Armut Betroffenen vorgestellt. Das Programm soll das 1987 von der EU etablierte Nahrungsmittelhilfsprogramm ersetzen. Die finanziellen Ressourcen für den neuen Fonds, 2,5 Milliarden Euro, werden aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) genommen und sind keine Umverteilung innerhalb der Mittelfristigen Finanzplanung zugunsten der Ärmsten in der EU, sondern eine Parallelstruktur zum neuen ESF.
Im Parlament :: 23.10.2012 :: Strasbourg
   
25% für ESF: Investition in Menschen soll wichtiger Bestandteil der Europäischen Strukturfonds sein
Abstimmung im Strasbourger Plenum
Quelle: Europäisches Parlament
Im Rahmen des Beschlusses zur Mittelfristigen Finanzplanung (MFF) hat das EP heute mit großer Mehrheit den Vorschlag der Kommission bestätigt, dass mindestens 25% der Strukturfonds ESF-Mittel sein sollen. Mit den Zielen Armut zu bekämpfen und soziale Inklusion zu fördern ist der Einsatz der Europäischen Sozialefonds auch erweitert worden. Die Mitgliedstaaten lehnen bisher solche Vorgaben ab. Der Beschluss stellt das Verhandlungsmandat des EP dar.
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